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Hilfe für deutsche Staatsangehörige

Rettungsring an einer Wand

Rettungsring, © colourbox.de

01.12.2017 - Artikel

Allgemeine Hinweise

Die  Botschaft ist montags bis freitags von  08.30 Uhr bis 12.00 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet. Bei dringenden Notfällen können Sie montags, dienstags und donnerstags auch nachmittags von 14.00 – 16.30 Uhr vorsprechen. Außerhalb dieser Zeiten erreichen Sie den Bereitschaftsdienst der Botschaft

aus Deutschland unter der Nummer 0053 5280-5942

aus dem kubanischen Festnetz unter 05280-5942 und

von einem kubanischen Mobiltelefon unter 5280-5942

Der Bereitschaftsdienst der Botschaft bearbeitet keine Visumsangelegenheiten.

Bitte lesen Sie auch die allgemeinen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu Kuba

https://www.auswaertiges-amt.de/de/kubasicherheit/212208

Geld- oder Passverlust

Geldverlust: Mit einer Kreditkarte von Visa oder Mastercard kann in Kuba an vielen Geldautomaten Geld abgehoben werden. Telegrafische Geldanweisungen nach Kuba sind aus Deutschland leider nicht möglich. In dringenden Ausnahmefällen und bei einer unabweisbaren Notlage ist es deshalb möglich, Geld über das Auswärtige Amt und die Botschaft zu überweisen. Dafür ist es in jedem Fall notwendig, dass Sie sich vorher mit der Botschaft in Verbindung setzten. Die Botschaft ist nicht in der Lage, Ihnen die finanziellen Mittel für Ihren weiteren Urlaub zur Verfügung zu stellen, in Einzelfällen kann eine Hilfe zur Rückkehr nach Deutschland gewährt werden, die zurückgezahlt werden muss.

http://www.konsularinfo.diplo.de/Vertretung/konsularinfo/de/04/Hilfe/__Hilfe.html

Passverlust: Wenn Ihr Pass verloren gegangen ist oder gestohlen wurde, dann zeigen Sie diesen Verlust bitte zunächst bei der kubanischen Polizei an. Die Botschaft kann Ihnen einen „Reiseausweis zur Rückkehr“ ausstellen. Dieser gilt allerdings nur bei direkten Reisen nach Deutschland bzw. über ein anderes Land der EU. Reisen Sie über die USA oder ein anderes lateinamerikanisches Land zurück, benötigen Sie einen vorläufigen Reisepass.  Für beide Dokumente ist es notwendig, dass Sie sich ausweisen können (z.B. Personalausweis, Führerschein, Passkopie – auch elektronisch). Die Ausstellung des Reiseausweises zur Rückkehr erfolgt grundsätzlich am Tag der Antragstellung. Für die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses ist eine Nachfrage in Deutschland notwendig, so dass der Reisepass meistens nicht am gleichen Tag ausgestellt werden kann. Gleiches gilt, wenn Sie sich nicht mehr ausweisen können. Bitte bringen Sie zur Antragstellung auch zwei Passfotos mit. Die Gebühren betragen EUR 21,- für die Ausstellung eines Reiseausweises zur Rückkehr und EUR 65,- für die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses. Erfolgt die Beantragung außerhalb der Dienstzeiten wird ein Zuschlag berechnet. Für Reisen über die USA benötigen Sie mit einem vorläufigen Reisepass ein US-Visum. Die US-Botschaft in Havanna stellt allerdings bis auf Weiteres keine Visa aus.

Infoblatt Polizei etc. PDF / 72 KB

Krankheit/Unfall

Bei Erkrankungen sollten Sie sich in ärztliche Behandlung begeben. Private Arztpraxen gibt es in Kuba nicht, Sie müssen sich zur Untersuchung in eines der staatlichen speziell Ausländern vorbehaltenen Krankenhäuser begeben. Bei längeren Klinikaufenthalt bzw. kostenintensiven Behandlungen sollten Sie unverzüglich die Notfallnummer Ihrer Reisekrankenversicherung kontaktieren, damit Sie bei Entlassung aus dem Krankenhaus nicht mit den gesamten Behandlungskosten in Vorlage treten müssen. Verstirbt ein ausländischer Tourist in Kuba, dann werden die sterblichen Überreste zunächst nach Havanna transportiert, wo es im gerichtsmedizinischen Institut zu einer Obduktion kommt. Die Überführung der sterblichen Überreste (oder wahlweise auch der Urne nach in Kuba erfolgter Einäscherung) wird von der deutschen Reisekrankenversicherung gemeinsam mit dem staatlichen kubanischen Dienstleister Asistur organisiert. Erfahrungsgemäß vergehen mehrere Wochen bis der Rücktransport durchgeführt werden kann und eine Sterbeurkunde ausgestellt wird.

Krankenhäuser PDF / 166 KB

Festnahme

Im Falle einer Festnahme sollten Sie die Beauftragung eines Rechtsanwaltes in Erwägung ziehen. Die Botschaft bietet Betreuung und Haftbesuche an, kann allerdings keinen Rechtsanwalt stellen oder bezahlen und keine konkrete Rechtsberatung durchführen.

Rechtsanwaltsliste PDF / 140 KB

Geburtsanzeigen und Namenserklärungen

Allgemeine Hinweise

Für nach dem 01.09.1986 in Kuba geborene Kinder muss in vielen Fällen der Familienname des Kindes durch eine Namenserklärung bestimmt werden, bevor die Botschaft für das Kind einen Reisepass oder einen Kinderreisepass ausstellen kann. Dies gilt nicht, wenn
-    die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes verheiratet waren und einen gemeinsamen Ehenamen nach deutschem Recht führen;
-    das Kind seine Staatsangehörigkeit über die deutsche Mutter erworben hat, diese mit dem Kindesvater nicht verheiratet ist und eine Vaterschaft nicht anerkannt oder festgestellt wurde;
-    für ein älteres oder jüngeres, zu diesem Zeitpunkt minderjähriges Geschwisterkind bereits eine Namenserklärung nach deutschem Recht abgegeben wurde. Diese legt automatisch den Namen für alle zum Zeitpunkt der Erklärung minderjährigen Kinder derselben Eltern fest.
Die Namenserklärung kann bei der Botschaft abgegeben werden, sie wird aber erst wirksam, wenn sie dem zuständigen innerdeutschen Standesamt zugegangen ist.
Für die Bestimmung des Familiennamens eines Kindes gibt es zwei Möglichkeiten:
a) Geburtsanzeige beim zuständigen Standesamt in Deutschland
b) Abgabe lediglich einer Namenserklärung

Für im Ausland geborene deutsche Staatsangehörige besteht die Möglichkeit, die Geburt über die Botschaft beim zuständigen deutschen Standesamt in Deutschland nachbeurkunden zu lassen. Das Standesamt nimmt in diesem Fall die Geburtsanzeige entgegen, welche auch die Namenserklärung beinhaltet und stellt eine deutsche Geburtsurkunde für das Kind aus. Es ist aber auch möglich, lediglich eine Namenserklärung abzugeben.

Die Namenserklärung muss von beiden Elternteilen abgegeben werden. Befindet sich ein Elternteil in Kuba und der andere Elternteil in Deutschland, dann kann der sich in Kuba befindliche Elternteil die Erklärung bei der Botschaft abgeben, der sich in Deutschland befindliche Elternteil wendet sich an sein Standesamt.  Wirksam wird die Erklärung aber erst, wenn beide Erklärungen dem zuständigen Standesbeamten zugegangen sind.

Für eine Namenserklärung / einen Antrag auf Nachbeurkundung der Geburt sprechen Sie bitte während der Öffnungszeiten bei der Botschaft vor. Es ist nicht notwendig, vorher einen Termin zu vereinbaren.

Vorzulegende Unterlagen

Folgende Unterlagen werden im Original und zwei Kopien benötigt:
-    Personalausweise bzw. Reisepässe beider Eltern, für das Kind auch dessen kubanischer Personalausweis für Minderjährige (tarjeta de menor);
-    Geburtsurkunde des Kindes
-    Geburtsurkunden beider Eltern
-    Ggfls. Heiratsurkunde der Eltern
Je nach Fallgestaltung können weitere Unterlagen benötigt werden. Kubanische Urkunden müssen mit einer von einem in Deutschland vereidigten Übersetzer / einer in Deutschland vereidigten Übersetzerin gefertigten Übersetzung in die deutsche Sprache vorgelegt werden. Bei Übersetzungen, die in Kuba vom staatlichen Übersetzungsbüro „ESTI“ gefertigt wurden, entscheidet das deutsche Standesamt, ob es diese anerkennt. Für kubanische Reisepässe oder Personalausweise wird keine Übersetzung benötigt.
Kubanische Urkunden sollten für den Gebrauch in Deutschland legalisiert sein. Die Legalisation kann am gleichen Tag gemeinsam mit der Namenserklärung bzw. dem Antrag auf Nachbeurkundung der Geburt durchgeführt werden. Die Botschaft kann nur Urkunden legalisieren, die vorher von dem kubanischen Außenministerium (MINREX) überbeglaubigt wurden.

Gebühren
Für die Beantragung der Nachbeurkundung einer Geburt – falls keine Namenserklärung notwendig ist – fallen bei der Botschaft keine Gebühren an, allerdings berechnet das deutsche Standesamt Gebühren für die Ausstellung der Geburtsurkunde.
Ist eine Namenserklärung notwendig, dann müssen die Unterschriften der Eltern durch die Botschaft beglaubigt werden. Für diese Beglaubigung wird eine Gebühr in Höhe von 25 EUR berechnet.
Die gemeinsam mit der Namenserklärung / dem Antrag auf Nachbeurkundung der Geburt an das Standesamt zu sendenden Kopien der vorzulegenden Unterlagen müssen beglaubigt sein. Für die Beglaubigung einer Kopie berechnet die Botschaft eine Gebühr von 10 EUR pro Kopie.
Für die Legalisation kubanischer Personenstandsurkunden berechnet die Botschaft eine Gebühr von 25 EUR pro Urkunde.
Die Gebühren sind in Landeswährung (kubanischer konvertierbarer Peso – CUC) in bar zum Zahlenstellenkurs der Botschaft zu entrichten.

Eheschließung

Eheschließung in Kuba
Die Botschaft ist nicht für Rechtsauskünfte zum ausländischen Recht zuständig. Die nachstehenden Angaben sind deshalb ohne Gewähr, soweit sie sich auf kubanisches Recht beziehen.
Welche Unterlagen Sie für eine Eheschließung in Kuba benötigen, erfragen Sie bitte bei dem zuständigen kubanischen Standesamt oder bei einer kubanischen Auslandsvertretung in Deutschland. Grundsätzlich ist die Eheschließung auch für Touristen möglich. Gleichgeschlechtliche Eheschließungen oder die Eintragung einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft kennt das kubanische Recht nicht.
Deutsche Dokumente, die dem kubanischen Standesamt zur Eheschließung vorgelegt werden, müssen durch eine kubanische Auslandsvertretung in Deutschland legalisiert und danach vom staatlichen Übersetzungsbüro in Havanna (ESTI, (siehe hier: http://www.ecn.org/asicuba/cuba/esti_ale.htm) ins Spanische übersetzt werden.
Die Eheschließung in Kuba ist unmittelbar auch in Deutschland wirksam. Ein gesondertes Anerkennungsverfahren für im Ausland geschlossene Ehen kennt das deutsche Recht nicht.
Die Botschaft rät, die kubanische Heiratsurkunde nach erfolgter Eheschließung durch die Botschaft legalisieren zu lassen, damit die Urkunde problemlos in Deutschland verwendet werden kann. Die Botschaft kann nur Urkunden legalisieren, die vorher vom kubanischen Außenministerium (MINREX) überbeglaubigt  wurden.
Die in Kuba erfolgte Eheschließung kann in Deutschland nachbeurkundet werden, so dass die Eheschließenden am Ende des Verfahrens auch über eine deutsche Heiratsurkunde verfügen.  Dies ist jedoch nicht verpflichtend und hat auch keine Auswirkung auf die bestehende Rechtswirksamkeit der Ehe nach deutschem Recht. Die Nachbeurkundung der Ehe kann beim deutschen Standesamt beantragt werden, in dessen Amtsbezirk die Eheschließenden ihren Wohnsitz haben. Halten die Eheschließenden sich dauerhaft in Kuba auf, kann der Antrag auch über die deutsche Botschaft gestellt werden
Weitere Hinweise finden Sie auf der Homepage des Auswärtigen Amtes
https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2007548

Eheschließung in Deutschland
Welche Unterlagen für die Eheschließung in Deutschland benötigt werden, erfragen Sie bitte im konkreten Einzelfall bei dem Standesbeamten, vor dem Sie die Ehe schließen möchten.
Kubanische Urkunden sollten für den Gebrauch in Deutschland durch die Botschaft legalisiert werden.
Kann der / die kubanische Verlobte zur Anmeldung der Eheschließung nicht persönlich bei dem deutschen Standesbeamten vorsprechen, ist eine Bevollmächtigung des / der deutschen Verlobten durch eine "Beitrittserklärung" möglich. Das Formular ist beim Standesamt erhältlich. Erforderlichenfalls beglaubigt die Botschaft die Unterschrift des Vollmachtgebers.

Gemischte konsularische Themen

An- und Abmeldung bei der Botschaft
Im Unterschied zum Aufenthalt in Deutschland gibt es für Deutsche im Ausland keine Meldepflicht. Sie können Ihren Wohnort in Ihrem Reisepass ändern lassen und sich in die Krisenvorsorgeliste der Botschaft eintragen; eine Pflicht besteht hierfür nicht.
Für die Änderung des Wohnortes in ihrem Reisepass sprechen Sie bitte mit Ihrem Reisepass, der Abmeldung aus Deutschland (falls Sie aus Deutschland nach Kuba gezogen sind) sowie Ihrem kubanischen Aufenthaltstitel bei der Botschaft vor.
Für die Eintragung in die Krisenvorsorgeliste: (Link Elefand: http://elefand.diplo.de/)

Aufenthaltsermittlung in Kuba
Der Botschaft ist es leider nicht möglich, den Aufenthalt oder Anschriften von kubanischen Staatsangehörigen zu ermitteln, da sie keinen Zugang zu den hiesigen Melderegistern hat. Auch entsprechende Auskunftsersuchen der Botschaft werden von den kubanischen Behörden grundsätzlich nicht beantwortet. Nach Auskunft des kubanischen Außenministeriums besteht die Möglichkeit, dass sich die interessierte Person mit der Bitte um eine Aufenthaltsermittlung direkt an eine kubanische Auslandsvertretung in Deutschland wendet.

Bankkontoeröffnung in Deutschland
Nach Änderung des Geldwäschegesetzes sind Auslandsvertretungen nicht mehr befugt, Unterschriftsbeglaubigungen und Identitätsprüfungen bei Kontoeröffnungen, Kreditvergaben und vergleichbaren Fällen vorzunehmen. Hierzu gehören auch Kreditkartenanträge.
Eine Sonderregelung gilt nur für Sperrkonten visumspflichtiger ausländischer Studierender. Hier können die Auslandsvertretungen weiter Unterschriftsbeglaubigungen und Identitätsprüfungen vornehmen. Ebenfalls möglich ist die Unterschriftsbeglaubigung bei Studierendenkrediten mit Bundesgarantie.

Beglaubigung von Fotokopien
Die Botschaft kann die Übereinstimmung von Fotokopien mit dem Original bestätigen. Die Vorlage des Originals sowie der zu beglaubigenden Kopien ist dazu erforderlich. Die Gebühr für Ablichtungsbeglaubigungen beträgt 1,00- € pro Seite; die Mindestgebühr pro Beglaubigung beträgt 10,00- € zum Tageskurs der Botschaft in CUC.

Beglaubigung von Unterschriften
Bei einer Unterschriftsbeglaubigung wird die Identität des Unterzeichners eines Schriftstücks bestätigt. Zur Vornahme dieser Beglaubigung ist persönliche Vorsprache und Vorlage eines Ausweisdokuments (Reisepass  oder Personalausweis) erforderlich.
Die Mindestgebühr beträgt 20,- €, kann jedoch je nach zugrundeliegendem Rechtsgeschäft bis zu 250,- € zum Tageskurs in CUC betragen.
Bei einigen Rechtsgeschäften ist anstelle einer einfachen Unterschriftsbeglaubigung eine Beurkundung erforderlich (z.B. Generalvollmachten, bestimmte Grundstücksgeschäfte, Vaterschaftsanerkenntnisse, Erbscheinanträgen). Sollten Sie diesbezüglich Zweifel haben, wenden Sie sich bitte vorab per Mail an die Botschaft.
In Grundstückgeschäften beurkunden wir keine Vollmachten, wir beglaubigen stattdessen Ihre Unterschrift auf der Genehmigungserklärung eines bereits abgeschlossenen Kaufvertrags. Ihr Notar kann diese vorbereiten. Eine Kopie des Kaufvertrags müssen Sie mitbringen.
Die Identitätsprüfung im Rahmen der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen mit  Banken in (z. B. Kontoeröffnung) darf durch die Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland auf Grund des Geldwäschegesetzes nicht mehr durchgeführt werden. Bitte setzen Sie sich mit der entsprechenden Bank in Verbindung, um andere Wege der Identitätsprüfung zu erörtern.

Beschaffung von kubanischen Dokumenten
Die Botschaft kann leider nicht bei der Beschaffung kubanischer Dokumente helfen. Wir empfehlen in diesem Fall Kontaktaufnahme mit einer kubanischen Auslandsvertretung in Deutschland.

Einreise und Sicherheitshinweise Kuba
Informationen des Auswärtigen Amtes zur Sicherheitslage und zu den Einreisebestimmungen Kubas finden Sie hier https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/kuba-node/kubasicherheit/212208

Führerscheinverlust
Die Botschaft kann keine Ersatzführerscheine ausstellen. Wenden Sie sich für die Ausstellung eines Ersatzführerscheins bitte an Ihre deutsche Führerscheinstelle.

Führungszeugnis
Die Botschaft kann Ihre Unterschrift auf dem Antrag auf ein Führungszeugnis beglaubigen. Abschicken müssen Sie den Antrag selbst. Für weitere Informationen und den Download des Formulars klicken Sie bitte auf den Link des Bundesamtes für Justiz.
https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/Buergerdienste/BZR/Ausland/Uebersicht_node.html;jsessionid=F5D4FA8C5E896909878F9966D38E530A.1_cid377

Gebühren
Alle Gebühren sind in bar und in Landeswährung (Konvertierbarer Peso – CUC) zu entrichten. Eine Liste der gültigen Gebührensätze für konsularische Dienstleistungen finden Sie hier: http://www.gesetze-im-internet.de/akostv_2002/anlage_1.html

Haustiere, Ein- und Durchfuhr
Informationen über die Ein- und Durchfuhr von Haustieren finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.
-    Hunde, Katzen, Frettchen: https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/HeimtiereEinreiseregelung.html
-    Heimvögel:
https://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/EinreiseVoegel.htmlhttps://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/EinreiseVoegel.html
-    Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen
https://www.bmel.de/DE/Tier/TierhandelTransport/_Texte/EinreiseAndereTiere.html
Für gewisse, als gefährlich eingeschätzte Hunderassen gelten besondere Bestimmungen. Bitte kontaktieren Sie im Zweifel die Botschaft per E-Mail.

Legalisationen
Die Legalisation einer kubanischen Urkunde kann notwendig sein, wenn diese in Deutschland verwendet werden soll. Wenn einer deutschen Behörde eine kubanische Urkunde vorgelegt wird, dann ist es in das pflichtgemäße Ermessen dieser Behörde gestellt, ob sie die Urkunde so akzeptiert oder die Legalisation verlangt. Da nicht viele Behörden in Deutschland kubanische Urkunden kennen, verlangen die meisten nach Erfahrung der Botschaft die Legalisation.
Weitere Informationen zum internationalen Urkundsverkehr finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts: http://www.konsularinfo.diplo.de/Vertretung/konsularinfo/de/05/Urkundenverkehr__Allgemein/Allg__Infos.html. Das dort beschriebene Apostillenverfahren wird im Verkehr mit Kuba nicht angewandt, da Kuba nicht Mitglied des entsprechenden Übereinkommens ist.
Die Botschaft kann nur Urkunden legalisieren, die vorher vom kubanischen Außenministerium (Minrex) überbeglaubigt wurden. Diese Überbeglaubigung können Sie bei der "Consultoría Jurídica Internacional“ (http://www.cji.co.cu/) oder beim "Bufete de Servicios Especializados" (http://www.onbc.cu/bes) beantragen.
Für die Legalisation Ihrer Urkunde ist eine Gebühr in Höhe von 25 EUR (Personenstandsurkunden) bzw. 45 EUR (sonstige Urkunden), zahlbar in bar und in Landeswährung CUC zum Zahlstellenkurs der Botschaft, nach Tarif Nr. 230 bzw. 231 des GebV zur AKostV (https://www.gesetze-im-internet.de/akostv_2002/anlage_1.html) zu entrichten. Es ist keine vorherige Terminvereinbarung notwendig, Sie können mit der Urkunde während unserer Öffnungszeiten Mo - Frei 08.30 - 12.00 Uhr vorsprechen. Die Legalisation erfolgt in der Regel am gleichen Tag.
Befindet sich die Urkunde bereits in D, dann können Sie die Legalisation auch postalisch beantragen. Dafür ist es notwendig, der Botschaft die Urkunde im Original zuzuschicken.  Der Urkunde legen Sie  ein formloses Schreiben, aus dem hervorgeht, dass Sie die Gebühren bezahlen werden und die Botschaft vom Versandrisiko freistellen, bei. Außerdem benötigen Sie  einen aktuellen Wohnsitznachweis.  Sie erhalten dann die legalisierten Urkunden zusammen mit einer Kostenrechnung, die Sie mittels innerdeutscher Überweisung an das Bundesverwaltungsamt bezahlen können.

Mehrwertsteuerbescheinigungen / Ausfuhrbescheinigungen
Die deutsche Botschaft kann Ausfuhrbescheinigungen nur ausnahmsweise bearbeiten, sofern eine Bestätigung durch eine Zolldienststelle nicht möglich oder unzumutbar war. Die Antragsteller müssen auf einem gesonderten Fragebogen eine für die Botschaft nachvollziehbare Erklärung abgeben, warum eine Bestätigung der Ausfuhr bei den deutschen Zollbehörden nicht möglich war.
Die Gebühr für jede vorgelegte Ausfuhrbescheinigung (Antrag auf Rückerstattung der Mehrwertsteuer) beträgt 25 EUR (zum Tageskurs in CUC).
Die Abnehmer müssen sowohl ihre Identität als auch ihren Wohnort in Kuba nachweisen(Pass und kubanischer Aufenthaltstitel)und die ausgeführten Waren vorlegen. Der Wohnort Kuba muss bereits vor Erwerb und Ausfuhr der Ware begründet worden sein.
Für Waren, die nicht in der Bundesrepublik Deutschland gekauft wurden, kann keine Bescheinigung erteilt werden. Ferner muss die Bescheinigung innerhalb der vorgeschriebenen Frist von drei Monaten (beginnt mit dem Ablauf des Monats, in dem die Ware erworben wurden) ausgeführt worden sein. Die Ausfuhr von Kraftfahrzeugen kann die Botschaft nicht bestätigen.

Übersetzungen
Übersetzungen werden in Kuba nur von dem staatlichen Übersetzungsbüro ESTI (http://www.ecn.org/asicuba/cuba/esti_ale.htm) durchgeführt.

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