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Häufig gestellte Fragen

22.11.2017 - FAQ

Vielleicht ist Ihre Frage ja hier bereits beantwortet:

FAQ

Kubaner benötigen für eine Reise über Deutschland grundsätzlich kein Transitvisum. Beachten Sie jedoch, dass bei einer Weiterreise über mehrere Flughäfen im Schengenraum (z.B. Havanna - Paris - Frankfurt - Moskau) ein Schengenvisum benötigt wird. Ebenfalls ist ein Schengenvisum erforderlich, wenn eine nur kurzfristige Einreise nach Deutschland vor der Weiterreise erfolgen soll.

Termine für die Abgabe von Visumanträgen werden nur über das elektronische Terminvergabeformular auf unserer Webseite vergeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass im Sinne der Aufrechterhaltung eines geordneten Arbeitsbetriebs und der Gleichbehandlung aller anderen Antragstellern, die ihre Termine online buchen müssen, keine Sondertermine vergeben werden.

Zur Verkürzung der Wartezeit für alle Antragsteller werden grundsätzlich alle verfügbaren Zeitfenster vollständig belegt. Elektronisch stornierte Termine stehen nach Stornierung wieder im elektronischen Terminvergabesystem zur Verfügung. Die Botschaft greift hier nicht in die Terminvergabe ein. Es wird empfohlen regelmäßig Einsicht zu nehmen, um evt. einen von einem anderen Antragsteller stornierten zeitnahen Termin reservieren zu können.

Personen, die bereits ordnungsgemäß in den Schengenraum gereist sind, können ein Visum mit mehrjärhiger Gültigkeit beantragen. Ein Visum der Kategorie C mit mehrjähriger Gültigkeit berechtigt allerdings weiterhin nur zu Aufenthalten im Schengenraum von maximal 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen während des Gültigkeitszeitraums des Visums. Um zu prüfen, wie viele Aufenthaltstage Ihnen zustehen, nutzen Sie bitte den so genannten Schengenrechner, auf welchen Sie unter folgendem Link  zugreifen können.

Bitte beachten Sie auch, dass Sie bei jeder Reise in den Schengenraum über eine gültige Reisekrankenversicherung verfügen müssen.

Des Weiteren müssen Sie in der Lage sein, die Finanzierung Ihrer Reise nachzuweisen, zum Beispiel durch Vorlage der gültigen Verpflichtungserklärung Ihres Einladers.

Alle genannten Reisevoraussetzungen (maximale Aufenthaltsdauer, Reisekrankenversicherung und Finanzierungsnachweis) werden regelmäßig durch die Bundespolizei bei Einreise überprüft und können bei Missachtung zur Zurückweisung führen.

Ihr Visumsantrag wurde abgelehnt. Wenn Sie nicht mit der Entscheidung der Botschaft einverstanden sind, haben Sie oder ein von Ihnen Bevollmächtigter das Recht, gegen die Ablehnung zu remonstrieren und um erneute Prüfung Ihres Antrages zu bitten.

Die Remonstrationsfrist für Schengenvisa (maximale Reisedauer 90 Tage) beträgt 1 Monat ab Erhalt des Ablehnungsbescheides. Ihre Remonstration (schriftlich in deutscher Sprache bzw. mit deutscher Übersetzung) sowie im Rahmen der Remonstration nachgereichte Unterlagen reichen Sie bitte im Konsulat ein oder werfen Sie sie unmittelbar in den Hausbriefkasten der Botschaft. Auch eine Remonstrationsübersendung per E-Mail (unterschriebenes Dokument als gescannte E-Mail-Anlage) ist möglich: info@havanna.diplo.de

Die Remonstration sollte folgende Daten des Antragstellers/ der Antragstellerin enthalten:

  • Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Geburtsort und Passnummer.
  • Anschrift (Straße, Haus, Wohnung, Stadt/Dorf/Siedlung, Kreis, Region, PLZ) und Telefonnummer.
  • Eigenhändige Unterschrift und, sofern er nicht selbst remonstriert, eine vom Antragsteller eigenhändig unterschriebene Vollmacht.
  • Begründung, warum die Ablehnung nicht gerechtfertigt ist.
  • Darlegung zum Zweck der geplanten Reise.
  • Unterlagen, welche die Argumentation stützen und bei Antragstellung noch nicht vorgelegen haben.

Bitte beachten Sie:

  • Remonstrationsschreiben, die nicht eigenhändig unterschrieben sind bzw. ohne Vollmacht des Antragstellers eingehen, können nicht bearbeitet werden. Eine Remonstration durch formlose E-Mail (ohne Unterschrift) ist deshalb ebenfalls nicht möglich.
  • Remonstrationsschreiben und weitere eingereichte Dokumente und Unterlagen können nur bearbeitet werden, wenn diese in deutscher Sprache (bzw. mit deutscher Übersetzung) eingereicht werden.

Der Antragsteller sollte sich telefonisch oder per Mail mit der Botschaft in Verbindung setzen, um zu erfahren, ob ein Ergebnis auf seine Remonstration vorliegt. Die Botschaft kann keine Benachrichtigungen übernehmen.

Die Botschaft muss bei jedem Antrag auf ein Besuchsvisum unter anderem prüfen, ob der Antragsteller bereit sein wird, fristgemäß in sein Heimatland zurückzukehren.

Bei der Prüfung der Rückkehrbereitschaft muss die Botschaft eine Prognoseentscheidung treffen und ist dabei auf Indizien angewiesen. Dazu gehören Angaben und Nachweise zu den familiären, wirtschaftlichen und finanziellen Bindungen an das Heimatland. Diese Nachweise können z.B. in Form von Personenstandsurkunden, Verdienstbescheinigungen, Konto- oder Grundbuchauszügen erbracht werden. Ein Visum darf grundsätzlich nur erteilt werden, wenn der Antragsteller glaubhaft darlegen kann, dass seine Lebensumstände genügend Anreize für eine Rückkehr bieten. Auf etwaige Verpflichtungen, Sicherheitsleistungen oder die finanziellen Verhältnisse der einladenden Person in Deutschland kommt es -NICHT- an. Sie können zwar dazu dienen, die Finanzierung des Aufenthalts nachzuweisen. Für die Bewertung der Rückkehrbereitschaft sind allerdings nur die persönlichen Lebensumstände des Antragstellers maßgeblich. Außerdem müssen die Angaben nachvollziehbar sein. Bei der Beantragung eines Besuchsvisums sollten deshalb vor allem der Grund für die Einladung und die Beziehung zwischen Einlader und eingeladener Person näher beschrieben werden. Besteht zum Beispiel ein familiäres Verhältnis zwischen Einlader und eingeladener Person, so sollte dies durch Nachweise (z.B. Personenstandsurkunden) belegt werden. Unklare oder widersprüchliche Angaben im Visumverfahren können zu einer Ablehnung des Visumantrags führen.

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